Ökologische Verantwortung

 
>>>Hier finden Sie Anregungen, Tipps oder besonders gute Beispiele für ökologisch verantwortliches Handeln.
 
Möchten Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen? Lassen Sie es uns wissen und schreiben Sie uns eine E-Mail.
 
 
>>>Inhalt
>>>Grundsätzliches

>>>Teilbereiche
Bastelmaterial | T-Shirts und Aktionsartikel (give aways) | Energie
 
 
Grafisches element - Trennlinie aus Fischsymbolen, die durch typogrfaische Klammern erzeugt werden
 
>>>Grundsätzliches
 

>>>Mit der Initiative fair.nah.logisch sollen die Kirchengemeinden, Gruppierungen und Verbände dabei unterstützt werden, ihren Einkauf und ihren Konsum an öko-fairen Kriterien auszurichten.
Dabei ist es nicht so, dass sie alles auf einmal umsetzen, sondern sich Schritt für Schritt auf den Weg begeben, nachhaltiger zu beschaffen und sich über die Einsparung an Ressourcen (Suffizienz) Gedanken zu machen.
 
Die Initiative fair.nah.logisch. wurde 2016 durch den Diözesanrat und Erzbischof Stephan Burger ins Leben gerufen. Ziel ist es, dass 80 Prozent der Einrichtungen, Kirchengemeinden und Verbände in der Erzdiözese Freiburg bis 2020 mit der Umsetzung der Projektkriterien beginnen und Lebensmittel nach fairen, regionalen und wenn möglich ökologischen Kriterien beschaffen.
 
Die Umsetzung begann am 24. Oktober 2017 mit einem Fachtag für die diözesanen Einrichtungen. In Workshops und Vorträgen sowie durch Beratungsmöglichkeiten erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die Anforderungen des Projektes und entscheiden sich dann, wann sie mit der Umsetzung beginnen. Die Einrichtungen werden in vier Konvois bei der Umsetzung begleitet. Der erste Konvoi begann direkt nach dem Fachtag.
 
2019 wird die Initiative auf Kirchengemeinden erweitert. Bei der Umsetzung werden die Kirchengemeinden und Verbände von Botschafterinnen und Botschaftern beraten und begleitet.
 
Auf der Homepage ist das Projekt generell beschrieben, es gibt Material zur Umsetzung, wie eine Selbstverpflichtungserklärung und Informationen zu Siegel- und Produktkennzeichnungen.
 
 

>>>Entscheidungen
  • Wie umweltverträglich soll das Produkt sein, das ich beschaffen will/soll?
  • Wie sozialverträglich soll das Produkt sein?
  • Welchen Stellenwert hat für mich die Glaubwürdigkeit der Siegel für ökologisch nachhaltiges und faires Wirtschaften?
  • Über die Berücksichtigung von anerkannten Labels hinaus bestehen weitere ggf. zusätzliche Möglichkeiten, den eigenen Konsum bzw. den Konsum der betreffenden Einrichtung nachhaltig(er) zu gestalten. Ein Weg ist der Einkauf direkt bei den Produzenten (z.B. Direktvermarktung in der Landwirtschaft). Auch die Frage, welche Produkte wirklich benötigt werden und ob ggf. ein bereits angeschafftes Produkt repariert werden kann, trägt zum schonenden Umgang mit unseren knappen Ressourcen bei (z.B. im Bereich IT und Möbel). Außerdem sollte eine sachgerechte Entsorgung unter der Berücksichtigung der Frage, ob ein Gut noch verwendbar ist (wenn auch nicht von Ihnen/Ihrer Einrichtung selbst), stattfinden.



>>>Informationen zu Siegeln
Es gibt eine Vielzahl an (Qualitäts-)Siegeln, denen Mindestanforderungen in den Bereichen Soziales (meist Arbeitsbedingungen) und Ökologie zu Grunde liegen. Die Zertifizierung der an der Herstellung des Produkts beteiligten Firmen obliegt der Siegel vergebenden Stelle.
Darüber hinaus haben Unternehmen eigene Siegel geschaffen, denen keine eigenen Kriterien zugrunde liegen, sondern die sich z.B. unmittelbar auf das EU-Biosiegel beziehen. Sofern sich diese unternehmenseigenen Siegel nicht auf weitere unabhängige Siegel beziehen, sind sie nur bedingt aussagekräftig.
Eine kleine Auswahl häufiger Label von fair gehandelten und ökologisch produzierten Waren.
 
Weitere Angaben zu hier aufgeführten Siegel und Produktkennzeichen sowie zu vielen weiteren finden Sie unter www.siegelklarheit.de sowie spezifisch für die öffentliche Beschaffung unter www.kompass-nachhaltigkeit.de. Weitere Informationen zu öko-fairem Einkauf finden Sie unter www.wir-kaufen-anders.de.
 
>>>Teilbereiche
 

Grundsätzlich sollten für die Kaffee- und Teezubereitung Produkte des fairen Handels ausgewählt werden mit den hier benannten Siegeln:
 
Generell sollte die Abfallvermeidung immer Priorität haben. Das heißt Kaffee (Bohnen oder gemahlen) sollte eher in den traditionellen Gebinden (500 Gramm oder 1 Kilo) gekauft werden statt in Kapseln oder Pads.
 
Falls doch Kapselmaschinen eingesetzt werden, hat ein Produktvergleich Anfang 2019 ergeben, dass der Anbieter https://www.my-cups.de Kaffee- und Teekapseln in Bio-Qualität gemäß deutschem Bio-Siegel und EG-Öko-Verordnung https://www.oekolandbau.de/bio-siegel/ vertreibt. Die Kapseln sind ganz ohne Aluminium aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und vollständig biologisch abbaubar sind. Die gebrauchten Kapseln kann man also einfach in der Biotonne entsorgen oder in den Kompost geben. So leistet man mit jeder Tasse Tee oder Kaffee einen aktiven Beitrag zum Schutz von Umwelt und Ressourcen zumindest im Vergleich zu den herkömmlichen Kapseln der Konkurrenten.
 

Viele Artikel rund um den Bürobedarf finden Sie im Portal "Wir kaufen anders".
 
Dabei handelt es sich um ein Angebot der Ev. Landeskirche in Baden, der Erzdiözese Freiburg, der Ev. Landeskirche in Hessen und Nassau, der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Ev. Kirche im Rheinland zur Förderung der öko-fair-sozialen Beschaffung in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen.
 
Hier finden Sie zudem viele Informationen, Anregungen und Beispiele, wie ein nachhaltiges Einkaufen gelingen kann.
 

Möglichst viele Außenflächen von Gemeindezentren, Pfarrhäusern, Kindergärten und Kirchen bepflanzen statt versiegeln!
Dabei sind bevorzugt Pflanzen zu verwenden, die ein gutes Nahrungsangebot für Bienen und Insekten aller Art darstellen.
 
Offene, ungefüllte Blüten sind als Bienennahrung besser geeignet als Gefüllte. Bei Zuchtformen mit überbordend gefüllten Blüten sind die Staubblätter häufig zu weiteren Blütenblättern umgewandelt. Durch die veränderten oder nicht mehr zugänglichen Staubblätter bieten diese Blüten weniger oder gar keine Nahrung für Bienen.
 
Wichtig ist es, verschiedenste, möglichst heimische Blumen zu pflanzen, um den Bienen so eine reichhaltige Auswahl an Nahrungsquellen anzubieten. Viele Wildbienenarten sind auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und fliegen nur diese auf der Pollen- und Nektarsuche an. Es gilt daher: Je vielfältiger das Pflanzenangebot ist, desto besser für die Bienen!
 
Indem sowohl früh, mittel, als auch spät blühende Arten angepflanzt werden, sorgt man dafür, dass die Bienen das ganze Jahr über Nahrung finden. Beete und Blumenkästen sollten Blumen, Kräuter und Stauden beherbergen, die vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst blühen, denn gerade außerhalb des Sommers haben Bienen sonst oft Schwierigkeiten, Nahrung zu finden.
Pflanzen, die keine Nahrung für Bienen bieten sind z.B.: Geranien, Pelargonien, gefüllte Dahlien, fleißige Lieschen, Forsythien, viele Pflanzen mit gefüllten Blüten, pollenlose Sonnenblumen, Rasen
 
 

 
Privat und im Ehrenamt nachhaltig unterwegs bietet einige interessante Ansatzpunkte für die Umsetzung
 
Fahrrad: vrn-nextbike https://www.vrnnextbike.de/de/mannheim/ (auch als businessbike für Unternehmen buchbar.
Lastenfahrrad: LaMa- Dein Lastenvelo Mannheim lastenvelomannheim.de
Bus und Bahn: Verkehrsverbund Rhein-Neckar: www.vrn.de/
 
Nachhaltige Mobilität in Ihrer Gemeinde oder Einrichtung Viele Anregungen zur Konkretisierung: Pfarr-Rad, Gemeinde-Lastenrad, ÖPNV-freundliche Veranstaltungen, Fahrradabstellanlage, Fahrradgottesdienst, „Laufbus“ (-gruppe) für Kita- oder Grundschulkinder,, Elternhaltestelle in der Nähe von Kita oder Schule Car-sharing: privat oder auch als Kirchengemeinde stadtmobil.de https://www.rnv-online.de/tickets/weitere-angebote/mobilitaetskarte/
 
Ambulante Pflege - nachhaltig mobil: Informationen für Gemeinden mit Pflegediensten in eigener Trägerschaft bzw. für die Caritas zu den Themen Erdgasfahrzeuge, Pedelecs und Spritspartraining
 
Ladesäulen für Elektroautos Hier ist die Kontaktaufnahme mit einem der örtlichen oder regionalen Energieversorger bzw. der Stadtverwaltung sinnvoll.

Neue App für Klimaschonendes Reisen

Die sogenannte Klima-Kollekte bietet interessierten Nutzern eine kostenlose App, um künftig klimaschonender unterwegs sein zu können. Die Berechnung der mobilitätsbedingten CO2-bedingten Emissionen und mögliche klimafreundlichere Reisealternativen, sowie wöchentliche Klimatipps sind im Leistungspaket der kostenlosen App inbegriffen. Und wenn die Emissionen nicht vermeidbar sind, bietet die App auch gleich die Möglichkeit, zu kompensieren, so dass wichtige Klimaschutzprojekte unterstützt werden können. https://klima-kollekte.de/app/